Endlich mal wieder ein schönes Ereignis…

es war uns vergönnt, anlässlich der Hochzeitsfeier von Tobias Sulz und Verena, geb. Hammer am vergangenen Freitag ein Überraschungsständchen zu spielen. Bis zuletzt ahnte das Brautpaar nichts von dieser Überraschung und so sollte es ja auch sein. Dabei hatte Tobias noch verlauten lassen: „Wenn Corona nicht wäre, zu gern hätte er den Musikverein mit eingeladen.“ Um diesen heimlich gehegten Wunsch zu erfüllen, machten wir uns daher auf und trafen bei schönstem Abendsonnenschein um 19:45 Uhr im Innenhof des Gasthauses Ochsen zusammen.

Mit dem Marsch „Start frei“ überbrachte das Hauptorchester des Musikvereins
unter der Leitung von Simon Löffelmann musikalischen Glückwünsche zur Hochzeit.

Dem Stück „Start frei“ folgte sogleich die Polka „Ein halbes Jahrhundert“ – „für einen langen gemeinsamen Lebensweg“, so Claudia Machann, die dem Brautpaar die Glückwünsche des Musikvereins überbrachte.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mit einem kleinen Teil zu diesem besonderen Tag von Tobias und Verena beitragen konnten
und wünschen den beiden für ihre weitere gemeinsame Zukunft nur das aller Beste.

Eine Zugabe musste an diesem besonderen Tag natürlich auch noch sein
und so verabschiedeten wir uns mit der beliebten Polka: „auf die Vogelwiese ging der Franz, …“.

Ein Dank geht noch an das Brautpaar für das Bier, mit dem wir diesen schönen Sommerabend gemütlich
– natürlich mit gebührendem Abstand zu einander, ausklingen ließen.

Freude bei allen spürbar

Der letzte gemeinsame Auftritt – am 25. Juli 2020, liegt 11 Monate zurück. Als im letzten Jahr durch die Coronapandemie so plötzlich alles anders wurde, war die Zeit aus dem Takt geraten. Es fehlte einfach, die Musik und die Möglichkeit, sich regelmäßig zu den gewohnten Proben zu treffen, um gemeinsam neue Werke einzustudieren und an ihrer Interpretation zu feilen. Es fehlte die Musik und die Musikkameraden – was aber genauso fehlte war der Kontakt zum Publikum bei den verschiedensten Auftritten und Gelegenheiten im Jahreslauf.

An diesem Freitag war deutlich zu spüren, wie sehr sich alle freuten, einmal wieder gemeinsam Musik genießen zu können.

Proben unter freiem Himmel …

… endlich ist es wieder soweit

Erfreuliches ereignete sich an der musikalischen Front! Aufgrund der sinkender Inzidenzen rückte unsere erste Musikprobe tatsächlich und wahrhaftig in greifbare Nähe. Ein Traum wurde wahr. Wir können nun endlich wieder – nach acht Monaten der Zwangspause, unter Einhaltung aller Hygienevorschriften gemeinsam proben. Allerdings nicht im Innenraum des Gemeindezentrums Don Bosco, denn dieser ist für alle zum Proben zu klein, sondern unter freiem Himmel beim Brauhaus Fischer.

Die Freude endlich wieder gemeinsam proben zu können sah man jedem einzelnen an.
Das fehlte nämlich einfach: „Zusammensein, Ratschen, gemeinsam musizieren, gemeinsame Auftritte!”

Die vergangenen acht Monate Lockdown hatten wir mit Online-Registerproben über Skype überbrückt. Das konnte eine Probe in Präsenz in musikalischer Hinsicht zwar nicht ansatzweise ersetzen, „aber wenigstens sah man sich dann mal”, meinte der musikalische Leiter Simon Löffelmann.

„ Jetzt senn mr ja wieder do! Des isch oifach sche!“

Erst am vergangenen Montagabend während des Blockflötenunterrichts schwärmte Sofia Ulbrich noch von den schönen Proben im vergangenen Jahr in der Halle des Brauhauses. Hautnah konnte sie da nämlich dienstagabends in der ersten Reihe zuhören „Ihr könnt ja eigentlich auch in diesem Jahr wieder kommen! Das wäre richtig schön!“, meinte sie.

Blasmusik in familiärer Atmosphäre

Dass wir jetzt endlich wieder proben können, haben wir der Familie Fischer zu verdanken. Dieser Familie gilt auch in diesem Sommer wieder unser besonderer Dank. Immerhin sind Blasmusik und Mössinger Bier eng verbunden. Neben dem heimeligen Flair des Brauereigeländes, steigt einem zudem noch der Geruch des Bieres in die Nase. Es kommt einem fast so vor, als hätte man eine andere Welt betreten. Mit Blick auf Braubär, Spatz und Co. werden auch viele Erinnerungen an unzählige gemeinsame Stunden wach. Man fühlt sich einfach wohl und das Schöne ist – die Familie Fischer ist vom ersten Abend auch wieder mit dabei.

Musik verbindet, das wird hierbei wieder sehr bewusst wahrgenommen.
Gerne denken wir dabei an die vielen schönen Auftritte im Brauhaus zurück und hoffen sehr auf die nächstmöglich sich bietende Gelegenheit eines öffentlichen Auftrittes im Brauhaus Mössingen oder in der Gasthausbrauerei Neckarmüller in Tübingen.